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Die Coronakrise hat auch Norwegen voll im Griff. Das öffentliche Leben wird täglich weiter eingeschränkt, das Gesundheitswesen sieht sich immer stärkeren Herausforderungen ausgesetzt und die Wirtschaft leidet mehr und mehr. Dem versucht Norwegen durch verschiedene Maßnahmen entgegenzutreten. Es geht dabei um die Sicherung der medizinischen Versorgung, um die finanzielle Unterstützung der Menschen, die unter Kurzarbeit und Entlassungen leiden, und der Unternehmen, die Zahlungsausfälle verbuchen und denen die Aufträge wegbrechen. Auch auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts reagiert Norwegen. Einige dieser rechtlichen Maßnahmen werden auf dieser Seite dargestellt.

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Am Freitag, den 3. April 2020, hat die norwegische Regierung ein neues Hilfsprogramm für Unternehmen vorgestellt. Im Gegensatz zu den früheren Programmen geht es dabei nicht um Darlehen, die der Staat ausreicht oder garantiert, sondern um direkte Zuwendungen durch den Staat an Unternehmen.
Das norwegische Parlament (Stortinget) hat in erster Lesung das Coronagesetz (Lov om forskriftshjemmel for å avhjelpe konsekvenser av utbrudd av Covid-19 mv. (koronaloven)) verabschiedet. Durch das Coronagesetz wird die Regierung ermächtigt, bestimmte Gesetze durch Verordnung eigenmächtig zu ergänzen, zu ändern oder außer Kraft zu setzen.
Die Coronakrise wird erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Gegen solche Auswirkungen, die durch höhere Gewalt verursacht werden, versucht man sich in Verträgen durch Force Majeure-Klauseln zu schützen. Im Einzelnen kommt es dabei sehr darauf an, wie die konkrete Bestimmung formuliert ist.
Am Freitag, den 27. März 2020, ist das Coronagesetz in Kraft getreten. Durch das Coronagesetz wird die Regierung ermächtigt, bestimmte Gesetze in eigener Regie zu ergänzen, zu ändern oder außer Kraft zu setzen. Auf dieser Grundlage wurden die Bestimmungen für Gesellschafterversammlungen abgeändert.
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